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Quartiersleben & Soziales

Der gesellschaftliche Wandel ist in der globalisierten Welt eine große Herausforderung für die modernen Städte. Stadtviertel kommen in die Jahre, aber auch Nachbarschaften und das soziale Leben im Wohnquartier allgemein. Der Generationen-Zusammenhalt wird brüchig, bekannte Nachbarn ziehen weg und neue Haushalte, Familien mit oft gänzlich anderem kulturellen Hintergrund ziehen zu.

In der Lebenswelt Wohnen spiegelt sich die Vielfalt unserer Gesellschaft wider. Menschen leben als Nachbarn mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen, Lebensentwürfen und in unterschiedlichen Lebensphasen Tür an Tür. Probleme und Konflikte im Zusammenleben sind nicht selten die Folge.

Vereine und Nachbarschaftsinitiativen, die viel für das gute Zusammenleben im Stadtviertel geleistet haben und immer noch leisten, melden zunehmend Nachwuchsmangel. Funktionierende Nachbarschafts-Netzwerke sind jedoch eine wichtige Ressource für das Wohnviertel und damit auch für die ganze Stadt.

Veränderungsprozesse im Quartiersleben können nur in einem breiten DIALOG mit allen interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den örtlichen Vereinen und Initiativen gestaltet werden. Die IIG, die Immobiliengesellschaft der Stadt Innsbruck, will bei der weiteren Wohnraumschaffung und Entwicklung des Zentrum O-Dorf diesen Weg konsequent verfolgen und möglichst viele Akteure im Stadtviertel einbinden.

Alle Anregungen, Ideen und Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung des Quartierslebens, aber auch Kritik und Sorgen werden diskutiert und von einem ‚neutralen‘ externen Team zusammengefasst. Die Ergebnisse fließen in die weitere Planung und den Architekturwettbewerb ein.

  • Wie beurteilen die Menschen das Quartiersleben und die Nachbarschaft im O-Dorf? Wo werden die Defizite, wo die Chancen gesehen?
  • Gibt es Wünsche an die soziale und kulturelle Infrastruktur?
  • Wie können Eigeninitiative und Selbstorganisation gefördert werden?
  • Wie kann das Miteinander der Generationen gestärkt werden?
  • Wie kann die Integration von in- ausländischen Bevölkerungsgruppen gelingen?
  • Welche Erwartungen gibt es an Neuplanungen?
  • usw.